War 1918/19 und 1920–22 (privat in Mödling) Schüler A. Schönbergs, auch Vorstandsmitglied des Vereins für musikalische Privataufführungen. Ab 1922 war er als Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag tätig, danach in Saarbrücken/D (1925), Oldenburg/D (1926), Reichenberg (1927), Rudolstadt/D (1928) und Stralsund/D (1932). Ende 1933 ging T. ins Exil nach Johannesburg/ZA, wo er 1933–56 ein von ihm gegründetes Symphonieorchester leitete. Ab 1956 dirigierte er v. a. in der DDR. 1965 kehrte er nach Wien zurück (Vorstandsmitglied der österreichischen Sektion der IGNM).
Literatur
- ÖMZ 30 (1975), 225
- F-A 2 (1978)
- K. Csipák in ÖMZ 37 (1982)
- Orpheus im Exil 1995, 404
- LdM 2000, 2243 [Reichenberg]
- www.schoenberg.at (1/2006)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Trauneck (eig. Trávníček), Josef“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e4e8 (abgerufen am )
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