Wurde nach Besuch der Handelsschule Korrespondentin in deutscher und französischer Sprache. 1943 begann ihre Karriere im Ronacher, nach dem Zweiten Weltkrieg trat sie in verschiedenen Wiener Varietés bzw. Kabaretts auf, u. a. im Simpl. Hier gehörte sie ab 1.4.1946 dem Ensemble an, trat als sog. „Tirolienne“ und u. a. in der Revue Quer durch Österreich auf. 1945–67 wirkte sie auch immer wieder bei verschiedenen volkstümlichen Veranstaltungen im Konzerthaus mit. Dazu kamen Auftritte im Rundfunk, wo sie als Jodlerin und Kunstpfeiferin zu hören war. T. ging auf Tourneen durch die Schweiz, Österreich und Deutschland, wo sie Wienerlieder, Chansons und Jodler vortrug.
Werke
Lernen’s jodeln; Sag’s jodlerisch; Pfeiflied Wer schimpft, der kauft; Mein Pfeifrezept; Die Männer sind alle vergeßlich.
Literatur
- Lang 1986
- Radio Wien 17.1.1948, 4
- Das internationale Podium 2/36 (Oktober 1950), 7
- https://konzerthaus.at/datenbanksuche (8/2025)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
1.8.2025Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Tichy, Marie-Luise“ (1.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e497 (abgerufen am )
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