In seiner Jugend war T. Schüler von J. N. Maxandt. Am 11.10.1804 trat er in das Stift Schlägl ein, wo er am 23.10.1808 die Profess ablegte und am 4.8.1809 die Priesterweihe erhielt. 1808–12 war er Sakristan, Regens chori und Refektoriar im Stift. Danach wurde T. Kooperator in St. Oswald/OÖ, ab 1815 Kaplan und Benefiziat in Rohrbach/OÖ, 1824 Pfarrer in Haslach/OÖ, 1835 ebensolcher in St. Oswald. 1838 kehrte er nach Schlägl zurück, wo er wieder als Regens chori, aber auch als Küchenmeister eingesetzt wurde. Obwohl ihn Gottfried Dlabacž in seinem Künstlerlexikon als guten Musiker und vorzüglichsten Schüler von Maxandt nennt, sind von T. keine Kompositionen oder andere Musikzeugnisse bekannt.
Literatur
- Dlabacž 1815, 286
- R. G. Frieberger, Kirchenmusikpflege an der Praemonstratenserabtei Schlägl von 1838 bis 1941 , 2008, 50f
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
9.7.2013Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Thür, Johannes Nepomuk“ (9.7.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002ea78d (abgerufen am )
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