Studium in Wien (Philosophie und Theologie an der Univ. sowie Opernregie an der MHsch.). Gründer (1989) und Leiter (bis 1995) der Neuen Oper Wien (12 eigene Inszenierungen), 1993–96 Oberspielleiter für Musiktheater am Stadttheater Klagenfurt. Seit 1997 Arbeit als freischaffender Regisseur, bis Ende 2005 über 30 Inszenierungen: u. a. an den Opernhäusern von Barcelona/E, Strasbourg/F, Hamburg/D, Mannheim/D, an der Metropolitan Opera New York/USA, Lyric Opera of Chicago/USA, Houston Grand Opera und am Royal Opera House Covent Garden in London. In Österreich haben seine szenische Adaptierung von A. Schönbergs Pierrot Lunaire (Salzburg 2000) und sein Beitrag zur F. Schreker-Renaissance (Irrelohe an der Volksoper Wien 2004) besonderes Interesse gefunden. Als Markenzeichen von T.s szenischer Arbeit gilt eine bilderstarke Zeichensprache mit Verweischarakter auf das Innenleben der Figuren.
Literatur
- pers. Mitt. O. T.
- eigene Recherchen
Autor
- Oswald Panagl
Letzte inhaltliche Änderung
10.7.2013Empfohlene Zitierweise
Oswald Panagl, Art. „Tambosi, Olivier“ (10.7.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002e8d52 (abgerufen am )
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