Absolvierte die Lehrerbildungsanstalt in Graz und war 1939–45 Lehrer in St. Ilgen bei Aflenz/St. Nach Studien am Grazer Konservatorium (Komposition bei W. Bloch, Orgel bei F. Illenberger) weitere Ausbildung an der Wiener MAkad. bei K. Schiske (1955–59). T. war in Krieglach als Lehrer und Organist (ab 1945), als Leiter der von ihm gegründeten MSch. (1955–80) und als Volksschuldirektor (1960–76) tätig. Weiters leitete er 1945–80 den Singkreis und 1964–86 den Orchesterverein Krieglach. Zunächst von der Zwöltontechnik beeinflusst, schrieb er später u. a. Volksliedsätze.
Ehrungen
- Joseph-Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1950 u. 1952
- Prof.-Titel 1973
- Ehrenbürger der Marktgemeinde Krieglach 1986
- Großes Ehrenzeichen (1990) u. Großes Goldenes Ehrenzeichen (1994) der Steirischen Landesregierung
Werke
Chöre; Geistliche Werke (Messen; Psalmenkantate UA 1994; Offertorien); Variationen (auch über eigene Themen); Kammermusik.
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- StMl 1962–66
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- MGÖ 3 (1995)
- www.musikschule-krieglach.at (12/2005)
- www.mica.at (12/2005)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
20.12.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Täubl, Hans (Johann)“ (20.12.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e428 (abgerufen am )
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