S., ein Großneffe von K. Komzák d. J., erhielt zunächst Klavierunterricht von Anny Jiranek in Langenzersdorf/NÖ (1914–17) und Dora Josefovic an der Horak-MSch. Weitere musikalische Studien betrieb er 1922/23 an der Wiener MAkad. bei J. Marx (Theorie) und R. Nilius (Dirigieren) sowie 1923–25 am Neuen Wiener Konservatorium bei E. Lustgarten (Kontrapunkt, Komposition) und L. Kaiser (Dirigieren). Als Theaterkapellmeister war S. anschließend in Böhmen (1925/26 Krumau [Český Krumlov/CZ], 1927–29 Warnsdorf [Varnsdorf/CZ]), Deutschland (1929/30 Mühlhausen) und Österreich (1931–34 St. Pölten, 1935/36 Theater an der Wien, 1936 Wiener Bürgertheater, 1938–44 Steyr) tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er als Korrepetitor, Konzertbegleiter und Komponist in Wien.
Werke
Opern (Niang, Sachawachiak, der Eskimo), Orchesterwerke (Symphonie, Symphonische Dichtung, Suite, Violinkonzert), Kantate Letzte Erkenntnis, Kammermusik, Klavierwerke, Chöre, Lieder.
Literatur
- Kürschner 1954
- Kosch 4 (1998)
- Erhart 1998
- W. Szmolyan in ÖMZ 25/2 (1970)
- C. M. Gruber, Opern-Uraufführungen 3 (1978)
- Ulrich 1997
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Syrowatka, Josef Emil“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e41b (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

