Erhielt Privatunterricht (Geige, Schlagzeug) und spielte mit 14 Jahren Schlagzeug in öffentlichen Konzerten. 1930–38 war er mit beiden Instrumenten in verschiedenen Orchestern tätig, daneben nahm er Dirigierunterricht beim Militärkapellmeister Franz Thalndorfer (* 10.10.1885 Wien, † 10.12.1963 Stockerau). 1942–44 leitete er ein Streichorchester in Agram und Esseg (Osijek/HR). Danach studierte er bis 1954 an der Wiener MAkad. bei C. Frotzler (Komposition und Harmonielehre). 1949–60 war er Dirigent eines eigenen Orchesters und 1965–71 eines Blasorchesters in Stockerau. Ab 1972 dirigierte er eine Wiener Trachtenkapelle. Er war Obmann der von ihm gegründeten Prof. Carl Frotzler-Gesellschaft.
Ehrungen
- Goldene Medaille des Ehrenzeichens f. Verdienste um das Land Niederösterreich 1972
- Diplome f. versch. Kompositionen
Werke
Werke f. Blasorchester (Walzer Maiennacht; Kleine Festfanfare; Oberst Rod-Marsch); Bearb. f. Bläser.
Literatur
- Lang 1986
- Suppan 1994 [S.
- Thalndorfer]
- Mitt. AKM
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Swoboda, Hans“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e40f (abgerufen am )
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