1979 von Günter Meinhart gegründet, zählt es (2008) zu den renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik. Es spielt seit 1989 mit einem sich nur geringfügig ändernden Kern von Perkussionisten (Hannes Ebner, Günter Grasmuck, Josy Hirzberger, G. Meinhart, Raphael Meinhart, Roland Neffe, Bernhard Richter, Chico Schenk, Aaron Thier). Für größere Besetzungen, spezielle Projekte und Erweiterungen um andere Instrumentalisten wird auf einen langjährig gewachsenen Pool von Musikern zurückgegriffen. Das Repertoire umfasst einerseits klassische Schlagzeugwerke des 20. Jahrhunderts, in der Zusammenarbeit mit jungen nationalen und internationalen Komponisten entstehen außerdem im gegenseitigen künstlerischen Austausch neue Werke für S. P. g. (bisher 43 UA.en). Zusammenarbeit mit Musikern, Komponisten und Veranstaltern aus dem Bereich des Jazz sowie mit verschiedensten Ensembles, Orchestern und Solisten. S. P. g. präsentiert auch spartenübergreifende Projekte u. a. kirschblüten.ohr (M: K. Lang, UA 2002 Berliner Festspiele), open your ears (100 Jugendliche – 4 Komponisten – 6 Schlagzeuger, 2002 Konzerthaus Berlin), LA BALLADE (Festival La Strada, Graz 2003), Percussion-Theater Wumm! (UA La Strada 2006). Das Ensemble tritt regelmäßig im In- und Ausland mit Konzerten und Musiktheaterproduktionen auf, gibt Konzerte und Workshops in Schulen in ganz Österreich und gestaltet immer wieder Kinder- und Jugendprogramme. Seit 1993 führt das Ensemble die Studio Percussion school in Graz für alle Alterstufen. S. P. g. ist Mitveranstalter der Night of Percussion in Graz.
Werke
CDs: Apocalyptic 1979; Minimal Moving 1981; G. von Einem 1994; SP Live 1995; SP plays 1995; Braca 1996; Rashomon 1998; Dunkle Musik 2004; Tonkünstlerbund 2005; M. Radulescu : Leiden und Tod unsres Herrn und Heilands Jesus Christus. Eine Passion 2005.
Literatur
- H. Schranz in Kleine Zeitung 10.9.2008
- www.studiopercussion.com (12/2008)
- Mitt. G. Meinhart
Autorin
- Christiane Gonzalez Mayoral
Letzte inhaltliche Änderung
20.1.2009Empfohlene Zitierweise
Christiane Gonzalez Mayoral, Art. „STUDIO PERCUSSION graz“ (20.1.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001e1d67 (abgerufen am )
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