Studierte am Prager Konservatorium, bei L. Ricci in Triest/I und bei Francesco Lamperti in Mailand. Debüt 1857 in Tiflis (Tblissi). Bis 1862 sang sie v. a. an russischen Opernbühnen sowie in Konstantinopel (Istanbul/TR). Ab 1863 trat sie in erster Linie in Italien (Bologna, Mailänder Scala) auf, wo sie zahlreiche Partien G. Verdis sang, der ihre Stimme überaus schätzte. 1873/74 war sie an der Oper in Kairo zu hören, 1875 an der Wiener Hofoper, 1876/77 an der St. Petersburger Hofoper. Ungeklärt ist ein behauptetes Verwandtschaftsverhältnis zur Familie Stolz. Ihre Schwester Francesca (Františka, genannt Fanny) und deren Zwillingsschwester Ludmilla (Lidia Stoltz, * 13.2.1826 Elbekosteletz) waren ebenfalls Sopranistinnen. Auch Francescas Tochter Adelaide Ricci (1850–71) war Sängerin, Ludmillas Sohn Luigino Ricci-Stolz (1852–1906) Komponist.
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- NGroveDO 4 (1992)
- Kosch 4 (1998)
- Baker 1984
- Ulrich 1997
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Stolz, Teresa (Therese, Teresina, eig. Terezie Stolzová)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0010757d (abgerufen am )
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