Zeigte früh musikalisches und schauspielerisches Talent, im Alter von 7 Jahren erhielt sie ersten Instrumentalunterricht und mit 16 Jahren trat sie am Stadttheater ihrer Heimatstadt auf. In Wien nahm sie in den 1890er Jahren Theorieunterricht bei Brzetislav E. Lvovský und Franz Krenn; 1896 Staatsprüfung für Klavier. 1904 absolvierte sie die Kindergärtnerinnenschule an der Grazer Lehrerinnenbildungsanstalt, danach (ca. 1907?) trat sie in den von ihrer Mutter geführten Privatkindergarten ein, dessen Leitung sie später übernahm (bis 1935). Daneben gab sie auch Musik- und Gesangunterricht. Für Kinder organisierte sie öffentliche Aufführungen im Leobener Stadttheater.
Werke
Skapin u. Skapine (Singspiel nach Johann Wolfgang v. Goethe, 1900), Madame Kandelabar (Vaudeville-Operette, T: B. E. Lvovský, 1902/03), Chöre, Lieder.
Literatur
- Marx/Haas 2001
- E. Mann et al. (Hg.), Deutschlands, Österreich-Ungarns u. der Schweiz Musiker in Wort u. Bild 1 (1909/10)
- Deutschlands, Österreich-Ungarns u. der Schweiz Gelehrte, Künstler u. Schriftsteller in Wort u. Bild 2 (1910)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stöger, Emilie Hermine Pia (Pseud. Herma Friedberg)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00107572 (abgerufen am )
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