Studierte am Mozarteum Salzburg und an der Wiener MAkad. Zunächst Konzertsängerin, debütierte sie 1962 in Stuttgart/D, wo sie in weiterer Folge Ensemblemitglied wurde und noch 2000 in der UA einer zeitgenössischen Oper mitwirkte. Gastspiele führten St., die auch als Konzertsängerin v. a. mit ihrer Interpretation von Kantaten J. S. Bachs reüssieren konnte, u. a. nach Wien (Staatsoper), München/D, Berlin, Lissabon, Venedig (Venezia/I), Bologna/I, Rom, Brüssel, Edinburgh/GB sowie zu den Salzburger Festspielen und zum Festival nach Glyndebourne/GB. Im Herbst 2002 nahm sie ihren Bühnenabschied. Verheiratet mit dem Dirigenten Klaus Nagora (* 29.10.1935 [Ort?]).
Ehrungen
- Baden-Württembergische Kammersängerin 1970
- Sängerin des Jahres 1971
- Ehrenmitglied der Württembergischen Staatsoper 2003
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- Kosch 4 (1998)
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- Ulrich 1997
- Slg. Moißl
- eigene Recherchen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
3.11.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stadler (verh. Nagora), Maria Irmgard“ (3.11.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0013710d (abgerufen am )
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