Stadler, Franz

* 22.3.1760 Lewin/Böhmen (Levin/CZ), † 22.5.1825 Wien? (Freitod?)

Violinist, Oboist, Flötist

Erhielt seine musikalische Ausbildung in Lewin und spielte zunächst in der Militärmusik des K. k. 1. Artillerie-Regiments. Nach seiner Entlassung aus der Armee ließ er sich in Prag nieder, wo er ein eigenes Haus besaß. 1795 wird er bereits als Oboist im Opernorchester des Prager Nationaltheaters genannt. 1804–17 war St. wahrscheinlich 1. Oboist am Theater an der Wien. Er beging vermutlich Selbstmord, sein Leichnam wurde in den Donauauen bei Mannswörth/NÖ gefunden. Die bei Dlabacž genannten Kompositionen dürften von Joseph Jacob Stadler v. Wolfersgrün (Stadler, Familie) stammen.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2008

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Stadler, Franz“ (15.5.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0013710c (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.