Hielt sich um 1780 in Berlin auf und studierte danach Medizin an der Wiener Univ. (Dr. 1787). Ab 1788 „Stadt-Physicus“ in Kesmark (Kezmarok/SK). Möglicherweise ident mit dem im Jahrbuch der Tonkunst für Wien und Praggenannten Arzt „Schmitt“, der dort als vortrefflicher Violinspieler“ bezeichnet wird. S. behandelt in seinen Philosophischen Fragmenten für das aufklärerische Musikschrifttum im späteren 18. Jh. typische Themen wie Ausdruck, Verhältnis von Empfindung und Verstand beim Musikschaffen und -hören, von Musik und Medizin, Virtuosentum und Rolle der Ausbildung von Musikern. Diese ästhetische Schrift hat u. a. W. A. Mozart besessen.
Werke
3 Sonaten f. V. u. B. c. (gedruckt).
Schriften
- Philosophische Fragmente über die praktische Musik1787 (online)
- medizinische Schriften
Literatur
- I. Fuchs in StMw 42 (1993)
- B. Boisits in K. Acham (Hg.), Gesch. der österr. Humanwissenschaften 6/2 (2005)
- H. Zeman in [Kat.] Zaubertöne. Mozart in Wien 1991, 232f
- GerberATL 2 (1792)
- EitnerQ 9 (1903)
- J. F. v. Schönfeld, Jb. der Tonkunst f. Wien u. Prag 1796 (ND 1976)
- MGÖ 2 (1995)
- http://thesaurus.cerl.org (3/2013)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Smith, Amand Wilhelm“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2ac (abgerufen am )
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