War Autodidakt und erhielt Privatunterricht in Violine und Komposition (von C. Horn). Mit 15 Jahren war er Preisträger bei einem Jugendmusikwettbewerb. Er gab Privatstunden und war als Musikkritiker (1938–45 für das Neue Wiener Tagblatt, ab 1950 für die Neue österreichische Tageszeitung) tätig. Als (freischaffender) Komponist erreichte S. in seinen kammermusikalischen Werken die „Synthese bodenständigen Musikantentums und einer Tiefgründigkeit“, die an H. Pfitzner erinnert.
Ehrungen
- Österr. Staatspreis 1955
- Theodor-Körner-Preis u. Prof.-Titel 1961
- Österr. Ehrenkreuz f. Kunst u. Wissenschaft I. Klasse 1965
Werke
Vokalmusik (Das Karussel f. Männerchor u. Orch. [T: Rainer Maria Rilke] 1942; Zyklus Ein Lebensfrühling f. Sopran u. Orch. 1943), a-cappella-Chöre (Praterfrühling 1956), Lieder (3 Lieder nach Morgenstern 1956); Orchesterwerke (Symphonische Suite 1952; Konzert f. Ob., Streicher u. Hf.); Kammermusik (3 Streichquartette, Streichtrio, Werke f. V. u. Kl.: Phantasie-Sonate A-Dur 1950).
Literatur
- MGG 12 (1965) u. 16 (1979), 1711
- Riemann 1975
- Kürschner 1954
- ÖMZ 20 (1965), 554
- MaÖ 1997
- DBEM 2003
- W. Szmolyan in ÖMZ 25/5 (1970)
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Skorzeny, Fritz“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e29f (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

