Erhielt mit 8 Jahren den ersten Klavierunterricht in Perchtoldsdorf/NÖ. Architekturstudium an der TU Wien abgebrochen, 1980–86 Kompositionsstudium (bei P. Kont) an der Wiener MHsch., 1987/88 dort Ergänzungsstudium (Musikanalyse). Neben der Klassik interessierte sich S. früh für Rock-Musik und das französische Chanson. Während des Studiums gab er Konzerte mit Chansons u. a. in München/D und Zürich/CH; mit dem Wiener Jeunesse-Chor, dessen Vorstandsmitglied er war, nahm er 1985 an einer Europa- und Japan-Tournee teil. Seit 1985 ist er Musiklehrer an der Franz-Schmidt-MSch. in Perchtoldsdorf. Seit 1989 lebt (2005) er in Gießhübl/NÖ. Der kontrapunktische, auch zwölftönige Stil S.s verbindet sich mit einer „dramatisch-expressiven Komponente“.
Ehrungen
- Förderungspreis des Landes Oberösterreich 1988
- Anerkennungspreis (1992) u. Förderungspreis (1994) des Landes Niederösterreich
Werke
Orchesterwerke (Der Frohe Tote. Symphonisches Gedicht nach Charles Baudelaire 1986; Variations-Symphonie f. Kl. u. Orch. 1987); Kammermusik, Lieder; Bearbeitungen (Leopold I., Orfeo y Euridice, Übersetzung v. R. Bletschacher 1986).
Literatur
- M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Skorpik, Peter“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e29e (abgerufen am )
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