Kam 1880 nach Wien und erhielt seine musikalische Ausbildung an der Kirchenmusikschule des Wiener Cäcilien-Vereins sowie 1882/83 am Konservatorium der GdM (Orgel, Klavier, Harmonielehre), wo er Harmonielehreschüler A. Bruckners war; auch Hörer der Musik an der Univ. Wien (nicht inskribiert). In weiterer Folge wirkte S. als Organist, Pianist, Lehrer für Gesang und Harmonielehre sowie als Chormeister der Wiener slawischen Gesangvereine Lumir, Slavoj und Záboj und des Wiener Singvereins Aeolsharfe. 1894–1933 war er auch Chordirektor an der altkatholischen Salvatorkirche (Wien I). 1916/17, 1920 und 1923 trat er als Pianist und Organist – zum Teil mit eigenen Kompositionen – in Konzerten im Mozart- bzw. Schubertsaal des Wiener Konzerthauses auf.
Werke
Missa solemnis, kleinere Kirchenmusik, Rondo brillante f. Orch., Männerchöre, gemischte Chöre, Lieder, Klaviermusik (Unser Kaiser im Gebet, Variationen über die Volkshymne), Orgelstücke (Praeludium c-Moll, Fantasie a-Moll op. 30).
Literatur
- Kosel 1902
- Eisenberg 1893
- http://konzerthaus.at/archiv/datenbanksuche/ (8/2005)
- WStLA (Lehmann-Adressbücher 1930–33; Meldearchiv)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Skalicky (Skalitzky), Josef Ferdinand“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000fd214 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

