Serhak (Šerhák), Othmar

* 26.3.1912 Wien, † 22.3.1963 Wien

Trompeter, Geiger und Bandleader

Als Trompeter Schüler von Karl Junge. 17-jährig Beginn seiner Musikerlaufbahn. Spielte in Monte Carlo/MC, im Moulin Rouge in Paris, in der Schweiz, in Deutschland und Italien; ausgedehnte Reise auf dem norwegischen Luxusschiff Stella Polaris, 1937/38 in Berlin bei John Abriani, dann in Wien in der Big Band von F. Höndl. Während des Krieges in einem SS-Musikzug in Prag, zeitweise in der Rennwegkaserne in Wien stationiert, hatte er politische Probleme wegen seines Bekenntnisses zur tschechischen Nation. Nach dem Krieg in der „Splendid Bar“, zeitweise mit H. Koller. Bevorzugte Besetzung: Sextett mit vierteiliger Rhythmusgruppe, Tenorsaxophon und ihm selbst als Trompeter und Hotgeiger. Engagement in der Schweiz bei Max Strittmatter. S. spielte zeitweise mit dem Wiener Tanzorchester (WTO), als Geiger und Trompeter beim Kleinen Wiener Rundfunkorchester unter L. Babinski und gleichzeitig im Großen Rot-Weiß-Rot Tanzorchester unter C. Loubé. Aufnahmen auf Elite Special und Harmona.

Literatur

  • J. Back, Triumph des Jazz 1992
  • Kraner/Schulz 1972, 12, 15 u. a.
  • pers. Mitt. K. Schulz
  • Mitt. MA 61

Autor

  • Reinhold Westphal

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Reinhold Westphal, Art. „Serhak (Šerhák), Othmar“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e26f (abgerufen am )

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