Bei der Gardemusik des Österreichischen Bundesheers war er Schlagzeuger, daneben studierte er an der MHsch. Wien (bei Richard Hochrainer und Walter Veigl, Studienrichtung Instrumentallehrer). 1981–87 war er Musiklehrer an der MSch. Krems. Seit 1986 arbeitet Sch. als Arrangeur u. a. für den Musikantenstadl . Unter seinen Werken im Bereich der volkstümlichen Musik war Heimwehmelodie (mit W. Lindner) besonders erfolgreich. Als Musikverleger gründete er 1994 die Edition Crepaz. Seit 1998 leitet er (2005) die wiederbelebte k. u. k. Regimentskapelle Nr. 84 (Militärmusik).
Ehrungen
- 1. Preis beim Grand Prix der Volksmusik 1989
- Zehnfach-Platin für Heimwehmelodie 2000
Werke
volkstümliche U-Musik (Beschwingt geht’s los; Heimatlieder-Marsch; Wachaugrüße); Konzertstücke f. Schlagzeug; Bühnenmusiken, Musicals; Jugendmesse; Kaiser-Karl-Gedenkmarsch 2005.
Schriften
- gem. m. E. Anzenberger-Ramminger u. Fr. Anzenberger, Märsche der k. u. k. Zeit 2004 [mit Biographie von W. Sch.]
Literatur
- Lang 1986
- Suppan 1994
- www.schwanzer.at (6/2005)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schwanzer, Walter“ (30.6.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e1f4 (abgerufen am )
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