Absolvierte das Gymnasium in Saaz und studierte Jus an der Univ. Prag sowie Musik am dortigen Konservatorium. Nach der Übernahme des väterlichen Betriebes war Sch. 1836–68 einer der größten Hopfenproduzenten im Saazer Land. Daneben trat er als Kulturförderer und aktiver Musiker hervor, bereits 1831 war er in Prag als Pianist aufgetreten. 1854–81 stand er dem Saazer Gesang- und Musikverein als Obmann und zeitweise auch als Dirigent vor. Sch., der auch Harmonium und Violoncello spielte, pflegte jahrzehntelang die klassische Hausmusik, gründete 1834 ein Streichquartett und veranstaltete ab 1855 regelmäßig Matineen in seinem Musiksalon.
Werke
Bearb. v. Kammermusikwerken Fr. Schuberts u. L. v. Beethovens (f. Harmonium u. Kl.).
Schriften
Literatur
- ÖBL 11 (1999)
- Wurzbach 31 (1876)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schöffl, Josef“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e166 (abgerufen am )
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