Schmidt, Péter

* 25.8.1799 Grábóc, Komitat Tolna/H, † 18.4.1874 Fünfkirchen (Pécs/H)

Organist, Musikpädagoge, Komponist

Erhielt in Mohács/H vom Stiefvater, einem bischöflichen Gärtner, Unterricht in Gesang und verschiedenen Instrumenten, war hier 1815–17 Hilfslehrer, ab 1818 in Fünfkirchen Musiklehrer. Durch den Musikmäzen K. Frh. von Prandau angeregt, beschäftigte Sch. sich mit dem aktuellen Musikrepertoire und begleitete Prandau auf Reisen. 1828 erhielt Sch. von J. G. Lickl in Fünfkirchen Unterricht in Generalbass und Komposition; 1829/30 sang er hier im Diözesanchor, wurde 1830 stellvertretender, 1831 ordentlicher Domorganist und wirkte daneben (mit einer Unterbrechung 1846–56) bis zu seinem Tod als Gesang- und Musiklehrer an der Lehrerbildungsanstalt. Neben zahlreichen Kirchenmusik-Kompositionen publizierte er ein Musiklehrbuch und beschäftigte sich mit der (zu keinem Abschluss gekommenen) Herausgabe eines einheitlichen Diözesan-Gesangbuchs.

Werke

Messen; Requiem-Vertonungen; Orgelwerke; Kirchengesänge.

Schriften

  • A zene tankönyve tanítókópezdék számára. Lehrbuch der Musik für Schulpräparanden (ungarisch u. dt.) 1857

Literatur

  • ÖBL 10 (1994)
  • ZeneiL 3 (1965)

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Schmidt, Péter“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e122 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.