Erhielt in München Musikunterricht. 1791 immatrikulierte er an der Univ. Salzburg und wurde Schüler von M. Haydn. 1797–1802 war er Organist an St. Peter, dann in Kitzbühel. Seine dreistimmigen volkstümlichen Melodien (s. Abb.) zu Gregor Kraemers (1771–1835) Sammlung von 1800 stellen die ersten Schullieder im deutschsprachigen Raum dar.
Werke
Kirchenmusik, Litaneien; Lieder, Melodien zu Herrn Gregor Kraemers hundert neuen Schulgesängen 1800.
Literatur
- M. Oebelsberger, Die Musik in der Lehrerbildung Tirols von der Maria-Theresianischen Schulreform bis zum Reichsvolksschulgesetz (1774–1869) , 1999 [Faks. A-Wn Mus. Ms. 12104]
- E. Hintermaier in ÖMZ 27 (1972)
- Wurzbach 30 (1875)
- EitnerQ 9 (1903)
- M. Oebelsberger in K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004)
- MGÖ 2 (1995)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schmelz, Philipp“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e104 (abgerufen am )
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