1884–87 Studium der Philosophie und klassischen Philologie sowie Kunstgeschichte und Archäologie an der Univ. Wien (1888 Dr.). 1887–89 war er Mitglied des Instituts für österreichische Geschichtsforschung. Sch., der ab 1889 am Kunsthistorischen Hofmuseum tätig war (1887 Leiter, 1902–22 Direktor der Waffensammlung), katalogisierte erstmals die Musikinstrumente des KHM. An der Univ. Wien habilitierte er sich 1892, wurde 1901 ao. Prof. und war 1922–36 o. Prof. Er gehörte zu den Begründern der Wiener Kunstgeschichte und war auch dilettierender Violoncellist und Schriftsteller.
Gedenkstätten
- Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof
- Schlossergasse (Wien XXI)
- Büste im Arkadenhof der Univ. Wien
Ehrungen
- k. M. (1909) und w. M. (1914) der ÖAW
Schriften
- Materialien zur Quellenkunde der Kunstgesch.in ÖAW Sitzungsberichte der phil-hist. Kl. 177–196 (1914–20)
- Die Slg. alter Musikinstrumente 1920
- Die Kunstliteratur 1924
- Die Wr. Schule der Kunstgesch.in MIÖG Erg.bd. 13, H. 2 (1934)
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- Czeike 5 (1997)
- Personenlex. Öst. 2001
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schlosser, Julius Alwin von“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0005a433 (abgerufen am )
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