Der Sohn eines Lehrers studierte im Kloster Prüfening/D, in Neuburg an der Donau/D und danach Philosophie und Jus an der Univ. Dillingen/D. An der Kapelle des Fürstbischofs von Eichstätt/D erhielt er eine Anstellung als Flötist. Zur weiteren Ausbildung kam Sch. nach Salzburg zu M. Haydn, mit dem er sich anfreundete, dessen früheste Biographie er gemeinsam mit F. J. Otter schrieb und dessen kirchenmusikalische Werke er später in München verbreitete. An der dortigen Hofkapelle war er 1808–33 Bratschist.
Werke
2 Messen, Dt. Requiem, Offertorium u. a. Kirchenmusik; Lieder (s. Abb.) u. Gesänge (auch f. Männerquartett [Männerchor], Nationalhymne der Bayern).
Schriften
- gem. m. F. J. Otter, Biographische Skizze von M. Haydn 1808 [anonym]
Literatur
- MGG 11 (1963)
- DBEM 2003
- MGÖ 2 (1995)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schinn, Georg Johann“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0dc (abgerufen am )
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