Erhielt bereits im Kindesalter Klavier- und Kompositionsunterricht, ab 1809 in Wiener Neustadt, war dann Schüler A. Salieris und wurde bereits 1817 ausübendes Mitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien . An deren Konservatorium unterrichtete der angesehene Klaviervirtuose 1820–23 als Erster Klavier und 1820–39 ebenso als Erster Theorie (Generalbass und Komposition). Nach einem Misserfolg als Komponist 1839 gab er den Posten auf, wirkte in Wien weiter als Pädagoge und Veranstalter von Schülerkonzerten. S., der besonders als Pianist und Lehrer geschätzt wurde, besaß eine wertvolle Musikbibliothek. Schüler war u. a. L. Hauptmann. Von seinen Kompositionen wurden nur wenige gedruckt, laut Autobiographie schrieb er mehrere Werke für A. Salieri
Werke
Oper Richard Mackwell 1839; Bühnenmusiken (Die Metallschmelze in Venedig 1828; Die Krähwinkler auf Reisen 1829); Symphonie; Kantate Der Musikverein; Kammermusik; Klavierwerke; Lieder.
Schriften
- Lehrbuch der Tonkunst 1842
- Selbstbiographie 1826 (Ms. Archiv der GdM)
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
- R. v. Perger/R. Hirschfeld, Gesch. der k. k. GdM in Wien 1912
- Wurzbach 28 (1874)
- Mendel-R. 9 (1878)
- E. Hanslick, Gesch. des Concertwesens in Wien 1869
- Stieger II/3 (1978)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Salzmann, Karl Gottfried“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e043 (abgerufen am )
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