Sabbatini, Galeazzo

* 1597 Pesaro?/I, † 6.9.1662 Pesaro

Komponist

Er erhielt seine Ausbildung bei Vincenzo Pellegrini, dem er vor 1626 als Kanoniker am Dom von Pesaro nachfolgte (bis 1630). Bis 1639 war er Kapellmeister beim Herzog von Mirandola in Pesaro, ab 1641 wieder in seiner früheren Stellung bzw. als Generalvikar des Bischofs. In den 1650er Jahren hielt er sich zweimal in Rom auf, wo er persönlichen Kontakt zu A. Kircher hatte, der seine theoretischen Kenntnisse rühmte. S. widmete sein zweites Madrigalbuch (Venedig 1626) dem in Innsbruck residierenden Erzhzg. Leopold V. von Tirol.

Werke

Madrigali concertati, 5 Bücher 1625–36; Motetten; Sacrae laudes 1626 u. 1637.

Schriften

Literatur

  • MGG 11 (1963)
  • NGroveD 22 (2001)
  • Riemann 1961 u. 1975
  • GerberNTL 4 (1813/14)
  • EitnerQ 8 (1902)
  • MGÖ 1 (1995)

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Sabbatini, Galeazzo“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e00c (abgerufen am )

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