Trat 1828 in einem Konzert im kleinen Redoutensaal auf. Ein Jahr später gab sie ein Privatkonzert, bei dem sie eine Arie und ein Duett von G. Rossini mit Orchesterbegleitung (Leitung: A. Wranitzky [II]) sang; die Kritik attestierte der „noch sehr jung[en]“ Sängerin „schöne Anlagen“. Ob sie mit jener „Opern-Sängerinn Fräulein Ruschitzka von Rosenthal“ identisch war, die 1831 von Breslau (Wrocław/PL) nach Wien wechseln sollte, ist ungewiss.
Literatur
- Wr. Zs. f. Kunst, Literatur, Theater u. Mode 22.3.1828, 287f
- Allgemeine Theaterztg. u. Originalbl. 7.2.1829, 67, 25.4.1829, 202, 8.3.1831, 116
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
28.9.2020Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Ruzizka, Wilhelmine (Minna)“ (28.9.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003bdbfa (abgerufen am )
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