Der Sohn eines Landkutschers erhielt seine musikalische Ausbildung in Wien bei J. Dont, Franz Krenn sowie St. Stocker und war anschließend an verschiedenen österreichischen Provinztheatern engagiert. 1890 Chormeister des MGV Baden. Später Direktor des Philharmonischen Vereins in Marburg an der Drau, übernahm er 1906 als Nachfolger von E. W. Degner die künstlerische Leitung des Musikvereins für Steiermark (bis 1911). Während seiner glücklosen Direktion verringerte sich die Zahl der öffentlichen Konzerte erheblich, das Niveau sank auf jenes von Schulaufführungen ab.
Literatur
- Riemann 1929
- StMl 1962–66
- F-A 1936
- E. Kaufmann (Hg.), 175 Jahre Musikverein f. Steiermark 1990, 74
- H. Kaufmann, Eine bürgerliche Musikges. 150 Jahre Musikverein f. Steiermark 1965, 169
- [Kat.] Mus. i. d. St. 1980
- J. Walter, Fs. zur Feier des 50jährigen Bestandes des Gesangvereines Baden 1912
- Taufbuch der Pfrare Baden-St. Stephan 1864–68, fol. 62
- Slg. Moißl
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
7.8.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rosensteiner (Rosenstainer), Hans (eig. Joannes Baptist)“ (7.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007592f (abgerufen am )
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