Röll, Maximilian

* ?, † nach 1721 (Ort?)

Organist

Möglicherweise ein Sohn des Freisinger Musikers Mathias Franz R. (ca. 1689). Stand zunächst in Diensten der Grafen Rheinstein-Tattenbach zu St. Martin im Innviertel und wurde per 12.6.1721 Nachfolger J. B. Hochreiters als Organist im Stift Lambach. Die erhaltenen Instructionen verpflichteten ihn nicht nur zum Organistendienst, sondern auch zur Komposition „neüer Hymnus, Responsorium, Aria, Comoedi, oder dergleichen“ und zur Ausbildung der Sängerknaben.

Werke

kleinere Kirchensachen (Arie, Hymnen, Motetten, Regina coeli, Salve Regina, Sub tuum, Tantum ergo), Te Deum, Oratorium de S[ancto] Joan[ne] Ne[omuceno].

Literatur

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Röll, Maximilian“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df7b (abgerufen am )

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