Möglicherweise ein Sohn des Freisinger Musikers Mathias Franz R. (ca. 1689). Stand zunächst in Diensten der Grafen Rheinstein-Tattenbach zu St. Martin im Innviertel und wurde per 12.6.1721 Nachfolger J. B. Hochreiters als Organist im Stift Lambach. Die erhaltenen Instructionen verpflichteten ihn nicht nur zum Organistendienst, sondern auch zur Komposition „neüer Hymnus, Responsorium, Aria, Comoedi, oder dergleichen“ und zur Ausbildung der Sängerknaben.
Werke
kleinere Kirchensachen (Arie, Hymnen, Motetten, Regina coeli, Salve Regina, Sub tuum, Tantum ergo), Te Deum, Oratorium de S[ancto] Joan[ne] Ne[omuceno].
Literatur
- G. Lang, Zur Gesch. und Pflege der Musik in der Benediktiner-Abtei zu Lambach, Diss. Salzburg 1978
- H.-W. Schmitz, Passauer MusikGesch. 1999
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Röll, Maximilian“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df7b (abgerufen am )
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