Von Venedig kommend, wurde er 1613 „camer musicus“ an der Hofkapelle des späteren K.s Ferdinand II. in Graz. Nach 1620 verliert sich seine Spur. Von seinen Werken sind nur zwei Generalbass-Motetten (Exaudi me Domine und Bonum est confiteri Domino) in G. B. Bonomettis Parnassus musicus Ferdinandaeus (1615) überliefert.
Literatur
- Federhofer 1967
- H. J. Busch in MAM (1970)
- Eitner 8 (1903)
- Köchel 1869 [Viizio]
- F. J. Fétis, Biographie universelle des musiciens 7 (1867)
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Rizzio (Rizzi, Rüzio, Riuio, Riccio), Michelangelo“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df68 (abgerufen am )
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