1660 ist er am Jesuitenkollegium in Troppau nachweisbar, wo er vermutlich mit Pavel Josef Vejvanovský und H. I. F. Biber in Kontakt kam. 1669–73 war er Kaplan bei Fürst J. S. v. Eggenberg in Graz, 1675 beim Bischof von Olmütz, Karl Graf v. Liechtenstein-Kastelkorn, in Kremsier. 1678–90 wirkte er als Kapellmeister an der Olmützer Kathedrale. Bemerkenswert ist die monumentale Besetzung mancher seiner kirchenmusikalischen Werke.
Ehrungen
- Vicarius honoris 1679
Werke
Messen u. Requien, kleinere Kirchenmusik, 26 Sonaten.
Literatur
- NGroveD 21 (2001)
- LdM 2000
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rittler (Ridler), Philipp Jakob“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df63 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

