Sohn und Schüler des Flötisten Herbert R. 1934–76 Mitglied der Wiener Philharmoniker . Übernahm von seinem Vorgänger als Soloflötist, Josef Niedermayr, die von beiden weiter entwickelte Wiener Spieltradition der sog. Böhm-Flöte, gab diese Technik wiederum seinen Schülern weiter. R. konnte auch auf eine internationale Solistenkarriere zurückblicken. Zusammen mit Hans Kamesch, L. Wlach, K. Öhlberger und G. R. v. spielte er auch in der Bläservereinigung der Wiener Philharmoniker. An der Wiener MAkad. unterrichtete er 1951–77 als Vertragslehrer, 1977–79 als o. Hsch.Prof. u. a. die späteren Soloflötisten W. Tripp und W. Schulz. R.s Sohn Herbert (* 2.2.1939 Wien) war im selben Orchester 1970–92 ebenfalls Flötist.
Ehrungen
- Ehrenring der Wr. Philharmoniker
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst
- Silbernes Verdienstzeichen des Landes Salzburg
Literatur
- H. u. K. Blaukopf, Die Wr. Philharmoniker 1986
- MGÖ 3 (1995)
- Mitt. Archiv Wr. Philharmoniker
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Reznicek, Hans“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df1f (abgerufen am )
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