Debütierte als Schauspieler 1794 in Brünn und war dann in Laibach, Innsbruck und Regensburg/D (dort auch als Bassist an der Oper) engagiert. 1801–04 und 1809–31 spielte R. am Wiener Burgtheater. Dazwischen war er in Stuttgart/D und Salzburg (als Regisseur) tätig. 1831 wurde er Kammerdiener bei K. Franz I. Er wirkte auch als Übersetzer, Redakteur von Zeitschriften und Librettist.
Werke
Paul und Virginie 1794; Lustspiele; Gedichte, Erzählungen; Libretti: Der Bergsturz [M: J. Weigl] 1812; Baal’s Sturz [gem. m. G. v. Hoffmann, M: J. Weigl] 1820; Fridolin (Der Gang nach dem Eisenhammer) [M: C. Kreutzer] 1837.
Literatur
- Wurzbach 25 (1873)
- Kosch 3 (1992)
- Stieger III/3 (1981)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Reil, Johann Anton Friedrich“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001debf (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

