Sohn des Reichshof-Kanzlei-Beamten Ignaz v. H., der 1762 in den Adelsstand erhoben worden war. War lange Jahre, wahrscheinlich ab 1822 (Nachfolger von G. F. Treitschke) und bis zuletzt Sekretär der Wiener Hofoperntheater (Burgtheater, Kärntnertortheater) und betätigte sich auch als erfolgreicher Librettist.
Werke
Helene (M: A. Gyrowetz), Die Zauberharfe (M: Fr. Schubert), Die Zwillingsbrüder (M: Fr. Schubert), Das Ochsenmenuett (M: I. v. Seyfried), Baals Sturz (M: J. Weigl); Der Töne Macht (M: Joach. Hoffmann).
Literatur
- SchubertL 1997
- Wurzbach 9 (1863)
- Stieger III/2 (1980)
- T. G. Waidelich (Hg.), Franz Schubert. Dokumente 1817 – 1830, 1993
- K. F. v. Frank, Standeserhebungen und Gnadenakte 2 (1970)
- Illustrirte Theaterztg. 9.5.1845, 447
- Wr. Ztg. 9.5.1845, 1001
- Taufbuch 1768–70 der Dompfarre St. Stephan (Wien I), fol. 178v
- Sterbebuch 1845 des Alservorstadtkrankenhauses, fol. 252
- www.archivinformationssystem.at (10/2024)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
17.10.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hofmann (Hoffmann), Georg Gotthard Joseph Edler von“ (17.10.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002777b (abgerufen am )
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