Sohn eines Militärkapellmeisters; Musikstudium 1893–96 am Konservatorium in Zürich/CH, Theologiestudium 1899–1901 in München, 1901/02 in Freiburg im Breisgau/D und 1902–03 am Priesterseminar in Luzern/CH (1903 Priesterweihe). Bis 1911 als Seelsorger tätig, 1911/12 Stiftsorganist im Benediktinerstift Seckau, 1913–26 Domkapellmeister in Leitmeritz. 1920–24 auch Lehrer für Choral und Liturgie an der Prager MAkad., ab 1926 Organist und Chordirektor am Benediktinerstift St. Gallus in Bregenz; Bundeschormeister beim Bund zur Pflege der katholischen Kirchenmusik in Vorarlberg.
Ehrungen
- Kanonikus
- bischöflicher Notar 1926
Werke
Messe Una est colomba mea 1907; Singspiel Adalram 1913; 133. Psalm 1923; Liederzyklus 1934; Kirchenmusik; Bühnenmusiken; Kammer- und Klaviermusik.
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- DBEM 2003
- SK 9 (1961/62), 55
- E. Schneider in K. Ilg (Hg.), Gesch., Wirtschaft u. Kunst Vorarlbergs 4 (1967), 326
- F-A 1936 u. 1978
- Weissenbäck 1937
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Rauber, Eugen Siegfried“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de80 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

