Trat 1776 in den Staatsdienst und gründete 1777 gemeinsam mit Gottlieb v. Leon den bis 1796 erscheinenden Wienerischen Musenalmanach (Almanach), ein wichtiges Organ der österreichischen Aufklärung. R. war wichtig für die Vermittlung der deutschen Anakreontik und der englischen Dichtung nach Österreich.
Gedenkstätten
- Ratschkygasse (Wien XII)
Werke
Gedichte (1791; einzelne vertont von Joseph Bengraf, Joh. Holzer, W. A. Mozart, F. Schubert); Kantate Der Tyroler Landsturm (M: A. Salieri, 1799); Melchior Striegel (komisches Epos, 1799); Nachdichtungen, Parodien, Satiren.
Literatur
- ÖL 1995
- W. Kriegleder, J. F. R. Eine Monographie , Diss. Wien 1985
- H. Zeman, Joseph Haydn und die Literatur seiner Zeit 1976
- Czeike 4 (1995)
- Wurzbach 25 (1873)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Ratschky, Joseph Franz“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de8e (abgerufen am )
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