War zunächst wie sein Vater, der ihm auch den ersten Musikunterricht gab, im Lehrberuf tätig (Schulgehilfe in Arbesbach/NÖ). 1832 wurde er Choralist am St. Pöltener Dom, 1849 dort Regens chori (Nachfolger von P. Resch) und wandte sich später gegen die Bestrebungen des Cäcilianismus. Er war bis 1852 auch Dirigent des St. Pöltener Musikvereins und Lehrer an dessen Musikschule.
Werke
Vokalmesse; zahlreiche kleinere Kirchenmusikwerke.
Literatur
- W. Graf in Fs. anläßlich der Weihe der Domorgel zu St. Pölten 1973
- Erhart 1998
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Radl, Johann Nepomuk“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de46 (abgerufen am )
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