Radl, Johann Nepomuk

* 5.2.1818 Radlbrunn/NÖ, † 12.2.1878 St. Pölten

Regens chori, Komponist

War zunächst wie sein Vater, der ihm auch den ersten Musikunterricht gab, im Lehrberuf tätig (Schulgehilfe in Arbesbach/NÖ). 1832 wurde er Choralist am St. Pöltener Dom, 1849 dort Regens chori (Nachfolger von P. Resch) und wandte sich später gegen die Bestrebungen des Cäcilianismus. Er war bis 1852 auch Dirigent des St. Pöltener Musikvereins und Lehrer an dessen Musikschule.

Werke

Vokalmesse; zahlreiche kleinere Kirchenmusikwerke.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Radl, Johann Nepomuk“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de46 (abgerufen am )

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