Raab, Franz de Paula

* 8.2.1764 Pausram/Mähren (Pouzdřany/CZ), † 9.5.1804 Seitenstetten/NÖ

Organist, Komponist

Der Sohn eines Bauern war zunächst als Thurnergeselle in Purgstall an der Erlauf/NÖ tätig; um 1780 Bassist im Benediktinerstift Seitenstetten, dort weitere Ausbildung durch P. G. Hauer; von 1788 bis zu seinem Tode Nachfolger des Stiftsorganisten Ch. Widmann; 1794 noch Kompositionsunterricht bei J. G. Albrechtsberger in Wien; von 1795 bis zu seinem Tode auch Schullehrer an der Marktschule in Seitenstetten. R.s kirchenmusikalische Werke halten sich eng an sein Vorbild M. Haydn. Seine patriotischen Chöre stehen im Zusammenhang mit den napoleonischen Kriegen.

Werke

Kirchenmusik (Gradualien, Introitus, Offertorien, Vespern, Requiem), weltliche Werke (Fugen f. Kl./Org., 2 Huldigungskantaten auf Abt Ambros Rixner, Variationen f. Cb./Kl., patriotische Chöre, Lieder, Kompositionsübungen).

Literatur

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Raab, Franz de Paula“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00021d96 (abgerufen am )

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