Wirkte v. a. in Padua, wo er 1555 die angestrebte Kapellmeisterstelle allerdings nicht erhielt. 1556–62 war er in Akademien in Vicenza/I, Padua und Verona/I beschäftigt. 1564 ging er nach Rom und war dort zwei Jahre „maestro di cappella“ beim Kardinal Ippolito II. d’Este. Ab 1568 lebte P. wieder in seiner Geburtsstadt (im selben Jahr bewarb er sich erfolglos um die Stelle des Kapellmeisters am Hofe Maximilians II.). Er war „maestro di musica“ an der Accademia degli Rinascenti (1573–75), danach Kapellmeister an der Kathedrale.
Werke
Madrigale (Zyklus Le vergini mit 7-stimmigen Dialoghi 1568, Maximilian II. gewidmet; Teilausg. in DTÖ 77 [1934]); geistliche Motetten; Messe.
Literatur
- NGroveD 20 (2001)
- MGG 10 (1962)
- Riemann 1975
- MGÖ 1 (1995)
- Pass 1980
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Portinaro (Portenaro, Portinari), Francesco“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd8c (abgerufen am )
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