Sohn des Zeugmachermeisters Michael P. und der Anna Maria Fracher. P. besuchte die Präparandie in Linz. 1821–25 war er Gehilfe in Gutau/OÖ, danach 1825–28 in Zell bei Zellhof und 1829–37 in Sierning/OÖ. Noch 1837 kam er als Schullehrer nach Rein, wo er 1857 wegen körperlicher Gebrechen pensioniert wurde. P. war ein ausgezeichneter Musiker. Er hatte gründliche Kenntnisse im Gesang und Generalbass, spielte Orgel, Violine, Flöte, Klarinette sowie Fagott und unterrichtete diese Instrumente auch. Im Stift Rein finden sich zahlreiche Musikalien, die er abgeschrieben hatte. Zudem katalogisierte er den musikalischen Bestand des Stiftes.
Literatur
- StMl ²2009
- Beiträge von K. Hubmann u. K. Hubmann in N. Müller et al. (Hg.), [Kat.]900 Jahre Zisterzienser 1998
- Taufbuch der Pfarre Bad Zell 1771–1804, pag. 187
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
19.7.2022Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Piringer, Franz“ (19.7.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003d3f4b (abgerufen am )
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