Nach erstem Geigenunterricht beim Vater, einem Lehrer und Regens chori, u. a. Jusstudium in Wien und Karriere als Beamter, zuletzt bei der k. k. Hofkammer. Daneben wirkte er als Streichquartettspieler und setzte ab 1824 die von seinem Freund F. X. Gebauer 1819 begründeten Concerts spirituels gemeinsam mit J. B. Geißler, H. E. v. Lannoy sowie J. B. Schmiedel „als bloße Privat-Unterhaltungen“ fort und leitete auch den Kirchenchor von St. Augustin (Wien I). Mit L. v. Beethoven befreundet, interpretierte P. v. a. Werke der Wiener Klassik.
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- Wurzbach 22 (1870), 335
- E. Hanslick, Gesch. des Concertwesens in Wien 1869
- MGÖ 2 (1995) [Pieringer]
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Piringer, Ferdinand“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd2c (abgerufen am )
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