Die spärlichen biographischen Informationen beziehen sich auf Tätigkeiten als Sänger bzw. Chormeister in Antwerpen/B und ’s-Hertogenbosch/NL 1498–1500. Die Überlieferung seines vielfältigen Œuvres in 48 Handschriften und 15 Drucken lässt auf eine besondere zeitgenössische Wertschätzung schließen. Zahlreiche Werke P.s. sind in insgesamt 13, teilweise für bzw. im Auftrag von Margarete v. Österreich und Maximilian I. entstandenen Handschriften aus der Werkstatt des P. Alamire enthalten und dürften zum Repertoire der Hofkapellen dieser Regenten gezählt haben.
Werke
W (GA: CMM 34 [1966/67], Bd. 1–3): 11 Messen, 1 Credo, 10 Motetten, 8 Chansons.
Literatur
- NGroveD 19 (2001)
- R. Cross, Mattheus P.: A Historical and Stylistic Study of His Works , Diss. Univ. of New York 1961
- R. Cross in Mus. Disc. 17 (1963)
- W. Senn in [Kat.] Maximilian I. , Innsbruck 1969
- H. Kellmann (Hg.), The Treasury of Petrus Alamire. Music and Art in Flemish Court Manuscripts , 1999
Autor
- Markus Grassl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Markus Grassl, Art. „Pipelare, Matthaeus“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd27 (abgerufen am )
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