Theologie- und Musikstudium in Rovereto und 1747–53 Salzburg. Organist der San Marco-Kirche und ab 1754 Kapellmeister in Rovereto (als Nachfolger seines Lehrers Nicolò Gerosa), vielseitiger Instrumentalist, insbesondere auf dem Kontrabass geschätzt (spielte u. a. 1765 bei den Hochzeitsfeierlichkeiten von Erzhzg. Leopold in Innsbruck, begegnete hier J. A. Hasse, der ihn zur Komposition einer Messe anregte und bei deren UA Orgel spielte); beschäftigte sich auch mit Mathematik und Malerei.
Werke
Kirchenmusik (Messen, Miserere, Psalmen, Hymnen, Responsorien, Litaneien).
Literatur
- Wurzbach 21 (1870) u. 26 (1874), 399
- K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004)
- MGG 6 (1957), 1240
- M. P. Jacoboni in R. Dalmonte (Hg.), Musica e società nella storia trentina 1994
- C. Lunelli, Catalogo delle musiche della Biblioteca civica di Rovereto 1987
- C. Lunelli, Dizionario dei Musicisti nel Trentino 1992
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
10.3.2017Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Pasqui, Domenico (Dominik Joseph)“ (10.3.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd00 (abgerufen am )
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