Studierte 1876–80 an der Univ. Wien Jus (Dr. jur. 1881) und bei A. Bruckner Komposition. Danach war er als Jurist u. a. in Triest und Laibach (Ljubljana/SLO) tätig. 1915 wurde P. pensioniert und ging nach Wien zurück, wo er sich bis 1919 seinem Schaffen widmete. Ab 1919 war er in Marburg Kapellmeister des Nationaltheaters. Er zählt zu den bedeutendsten slowenischen Komponisten um 1900.
Werke
Opern (Urh, grof celjski [Ulrich, Graf v. Cilli] 1894, Zlatorog 1919); Operetten; Balladen f. Singstimme, Chor u. Orch.; Chöre, Lieder; Streichquartett 1923; Klavierstücke.
Schriften
- (Red.) Struna [Saite]
Literatur
- ÖBL 7 (1978)
- NGroveD 19 (2001)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Parma, Viktor“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc55 (abgerufen am )
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