Der in Neapel ausgebildete Weltpriester war schon 1720 als Komponist geistlicher Vokalmusik anerkannt. Nach Erwerbung des Doktorats in Theologie wurde er 1730 Kanoniker in Palermo. 1733 wurde er auf Empfehlung von J. J. Fux in die Hofmusikkapelle Karls VI. aufgenommen. Nach dessen Tod 1741 entlassen, erhielt P. unter K.in Maria Theresia 1749 wieder eine Anstellung. G. Ch. Wagenseil war sein Schüler.
Werke
Messen, Litaneien, Kompletorien, Vespern, Hymnen usw. [Mss. A-Wn, A-Wgm].
Schriften
- Gregoriani cantus enucleata praxis et cognitio o. J. [Ms. A-Wgm]
Literatur
- MGG 10 (1962) u. 13 (2005)
- NGroveD 19 (2001)
- Wurzbach 21 (1870)
- Köchel 1869
- L. R. v. Köchel, Johann Josef Fux 1872
- R. Topka, Der Hofstaat Kaiser Karl VI., Diss. Wien 1954
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2009Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Palotta (Pallotta, Pallota, gen. il Palermitano), Matteo“ (15.5.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc3b (abgerufen am )
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