Pach, Walter

* 22.8.1904 Wien, † 27.10.1977 Klosterneuburg/NÖ

Organist, Komponist

Studierte Orgel bei Franz Schütz und Komposition bei Fr. Schmidt an der Wiener MAkad. bzw. 1924–29 an der Fach-Hsch. für Musik und darstellende Kunst. Ab 1923 Organist der Votivkirche in Wien, 1925–38 Orgel- und Theorielehrer am Wiener Volkskonservatorium, nach dessen Auflösung bzw. Umstrukturierung 1938–45 an der MSch. der Stadt Wien, 1952–74 Lehrer für Orgel an der MAkad. Wien (1967 ao. HSch.-Prof.), u. a. Lehrer von A. F. Kropfreiter und H. Haselböck.

Ehrungen

  • Prof.-Titel 1951
  • Österr. Staatspreis 1958
  • päpstliche Auszeichnung Pro ecclesia et pontifice 1964
  • Ehrenmitglied der Franz-Schmidt-Gemeinde 1965
  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1968

Werke

Orgelkompositionen (Toccata G-Dur 1931, Introitus und Ricercare 1947, Partita canonica. Vater unser im Himmelreich 1960, Fantasie und Fuge 1962, Fantasia brevis 1964, Sonate 1966, Toccata und Fuge 1968), Klavierwerke, Kammermusik, Lieder, Chöre.

Schriften

Literatur

  • Riemann 1975
  • Erhart 1998
  • ÖMZ 32 (1972), 585
  • F-A 2 (1978)
  • SK 7 (1959/60), 185 [Bild]
  • MGÖ 3 (1995)
  • Mitt. Archiv der MUniv. Wien
  • Slg. Moißl

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Pach, Walter“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc27 (abgerufen am )

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