War zunächst Beamter der oberösterreichischen Landesregierung in Linz, schloss 1825 in Wien sein Jusstudium ab und war ab 1830 Adjunkt der Kammerprokuratur in Wien. Er war Mitglied eines v. a. aus Kremsmünsterer Studenten bestehenden Freundeskreises. O. war auch Mitarbeiter bei Anton Spauns Beyträgen zur Bildung für Jünglinge sowie Mitglied des Linzer Musikvereins. Der Freundeskreis traf sich regelmäßig in O.s Wohnung, wo viel musiziert wurde, v. a. auch Werke von Fr. Schubert, der hier selbst öfter Gast war und 1817 einen Text O.s vertonte (Der Knabe in der Wiege D 579). Auch der Schubert-Sänger J. M. Vogl trat hier auf. 1819 heiratete O. Marie Spaun (1795–1847), der Schubert bereits 1815 seine Zwölf Ecossaisen für Klavier D 299 gewidmet hatte.
Ehrungen
- k. k. Rat 1838
Werke
Dichtungen.
Literatur
- G. Wacha in Jb. des Adalbert-Stifter-Institutes 4/1997 (2000)
- SchubertL 1997
- Deutsch, Schubert Erinnerungen 1957
- Deutsch, Schubert Dokumente 1980
- W. Litschauer, Neue Dokumente zum Schubert-Kreis 2 (1993)
- O. E. Deutsch, Franz Schubert. Thematisches Verzeichnis seiner Werke 1978
- MGÖ 2 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ottenwalt, Anton von“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc12 (abgerufen am )
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