Musikunterricht zunächst bei Martin Bischof (1812–91), dem Schullehrer, Organisten und Mesner in Wies, später beim Grazer Domorganisten L. C. Seydler sowie angeblich beim Berliner Komponisten Peter Ludwig Hertel. Lehrer und Regens chori in verschiedenen steirischen Orten (St. Stefan ob Stainz, St. Anna am Aigen, Übelbach, Frohnleiten); nach Niederlegung der Lehrerstelle Organist an der Servitenkirche in Frohnleiten; ab 1873 Versicherungsbeamter in Graz, wo er verschiedene Chöre leitete (Liederkranz, Kaufmännischer Gesangverein, Typographia, Grazer Männerchor); zuletzt Bundeschormeister des Steirischen Sängerbundes; 1902 Festdirigent des 6. Deutschen Sängerbundesfestes in Graz (Sängerfeste).
Literatur
- R. Fischer (Hg.), Dt. Chormeisterbuch 1925
- F-A 1936
- StMl 1962–66
- Sängerztg. des Steir. Sängerbundes, Juni 1923
- Dt. Sängerbundesztg. 1923, 157
- Festbll. zum 6. dt. Sängerbundesfest in Graz 1902, 12 H.e
- Mitt. Ingrid Schubert
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ortner, Vinzenz (Vincenz)“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000476ef (abgerufen am )
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