Opitz, Erich

* 6.3.1912 Graz, † 28.12.2001 Klagenfurt

Komponist, Musikpädagoge

Erhielt als Kind Klavierunterricht, studierte Staats- und Rechtswissenschaften an der Univ. Graz (1935 Dr. jur.) sowie 1935–38 Komposition (bei J. Marx), Dirigieren (bei F. Weingartner) und Klavier (bei H. Weber) an der Wiener MAkad. Nachdem er als Pianist und Begleiter konzertiert hatte, war er 1938 Leiter einer MSch. für Jugend und Volk der Stadt Wien (Musiklehranstalten Wien) und leitete daneben eine Jazzband; danach Kriegsdienst. 1947–77 unterrichtete O. am Konservatorium Klagenfurt (1967 Prof.) Klavier und Korrepetition. Veranstaltete Konzerte mit zeitgenössischer Musik.

Ehrungen

  • Joseph-Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1951 u. 1955
  • Förderungsstipendium des Österr. Staatspreises 1955
  • Premio Città di Trieste 1966
  • Kulturpreis des Landes Kärnten 1982
  • 2. Preis beim Kompositionswettbewerb Alpen-Adria 1983

Werke

Werke f. Orch. bzw. Kammerorch. (Symphonien, Konzerte), Kammermusik; Werke f. Org.; Lieder(zyklen), Messen, Kantaten, Chöre.

Literatur

  • Goertz 1994
  • StMl 1962–66
  • N. Fheodoroff in ÖMZ 46/3–4 (1991), 136
  • MGÖ 3 (1995)
  • Suppan 1994
  • Mitt. Kärntner Landeskonservatorium

Abbildungen

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

4.9.2024

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Opitz, Erich“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dbda (abgerufen am )

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