Absolvierte die Prager Orgelschule und besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Leitmeritz. Ab 1866 bei der Musik des IR.s Nr. 73, erhielt er die Möglichkeit zum Harfenstudium in Wien. 1878 Auftritt als Orgelvirtuose bei der Pariser Weltausstellung und anschließend Kapellmeister in Würzburg/D, Hamburg/D, Teplitz, Pressburg, Karlsbad sowie am Wiener Carltheater und im IR Nr. 7 (1882–85). Danach Leiter der Philharmonischen Kapelle sowie ab 1890 Kapellmeister am Residenztheater in Dresden/D, ab 1893 Musikdirektor der Kurkapelle in Franzensbad (Františkovy Lázně/CZ). Ab 1909 war O. in Arco am Gardasee/I tätig.
Werke
Oper (Kynast), Operetten (Prinz und Maurer, Der Schelm von Bergen, Der Landstreicher), Klavierstücke, Tänze, Märsche, Männerchöre, Lieder.
Literatur
- LdM 2000
- F. Anzenberger in Österr. Blasmusik 42/3 (1994)
- Riemann 1929
- Kosch 2 (1960)
- Eisenberg 1893
- F-A 1936
- Stieger II/3 (1978)
- Brixel/Martin/Pils 1982
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Oelschlegel (Ölschlegel), Alfred“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000476e0 (abgerufen am )
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