Am Bauernhof aufgewachsen, Ausbildung und Debüt (1946) in Stockholm, es folgten Auftritte an allen großen Häusern und bei den bedeutendsten Festspielen der Welt. 1954–82 war sie regelmäßig Gast an der Wiener Staatsoper (232 Auftritte), wo sie alle ihre großen Partien sang und 1982 ihren Bühnenabschied feierte. Sie gilt weltweit als eine der bedeutendsten hochdramatischen Sängerinnen der 2. Hälfte des 20. Jh.s, v. a. in Partien von Opern Rich. Wagners (1954, 1957–70 bei den Bayreuther Festspielen), R. Strauss', aber ebenso im italienischen Fach.
Ehrungen
- u. a. Königliche Hofsängerin 1954 u. zahlreiche weitere schwedische und internationale Auszeichnungen
- Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper 1968
- österr. Kammersängerin 1968
- Ehrenring des Wiener Stehplatzpublikums 1968
- Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker 1999
- Dr. h. c. Andover Univ./USA 1970
- Dr. h. c. Sibelius-Akad. Helsinki 1997
Schriften
- Mina minnesbilder 1977, engl. My Memoires in Pictures 1981 [Autobiographie]
- La Nilsson. Mein Leben für die Oper 1997
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- NGroveD 17 (2001)
- MGG 16 (1979)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 247
- Personenlex. Öst. 2001
- NGroveDO 3 (1992)
- Riemann 1961
- Ulrich 1997
- Kosch 2 (1960)
- Slg. Moißl
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Nilsson, Märta Birgit“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db56 (abgerufen am )
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